In unserer Themenwoche beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen intensiv mit dem Thema Sagen. Zu Beginn lernten sie anhand der bekannten Sagen vom „Rattenfänger vom Hameln“ und den „Kölner Heinzelmännchen“ typische Merkmale dieser Textsorte und Methoden zur Texterschließung kennen. In mehreren Workshops arbeiteten die Klassen anschließend an unterschiedlichen Sagen und setzten jeweils eigene Schwerpunkte:
In einem Workshop wurde das Textverständnis zum Rattenfänger durch die Gestaltung einer Stadtchronik vertieft. Die fertigen Texte wurden sorgfältig auf besonderes Papier übertragen und durch das vorsichtige Abflammen der Ränder optisch auf „alt“ getrimmt. Im Workshop zum „Binger Mäuseturm“ sicherten die Schülerinnen und Schüler ihr Textverständnis, untersuchten Sagenmerkmale und übten betontes Vorlesen. Daraus entstanden schließlich kleine eigene Hörspiele. Bei einem Ausflug nach „Troja“ wurden kreative Lapbooks erstellt. Als Sagen-Detektive lösten die Schülerinnen und Schüler den Fall des „Basilisken von Wien“ und hielten ihre Ergebnisse in einer Sagenakte fest.
Ein besonderer Schwerpunkt lag außerdem auf der Frage, wie reale Orte, historische Bezüge und geheimnisvolle Ereignisse in Sagen miteinander verbunden werden. Bei einer Erkundung in Waldmohr sammelten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Orten eigene Eindrücke und Ideen für neue Geschichten. Anschließend planten und verfassten sie eigene Sagen, die an realen Orten in und um Waldmohr angelehnt waren. So entstanden viele fantasievolle Texte mit geheimnisvollen Wesen, unerklärlichen Ereignissen und typischen Sagenmotiven – und aus bekannten wie auch ganz neuen Geschichten wurde eine rundum sagenhafte Themenwoche.









