Banowitz löst EM-Ticket – Angriff mit dem Degen in Tiflis

Von: P. Molter |

Die Fechtbahn von Samorin wurde zur entscheidenden Etappe auf dem Weg nach Georgien: Nach dem letzten U17-Weltcupturnier im slowakischen Samorin steht fest, dass Constantin Banowitz bei der Fecht-Europameisterschaft vom 20. bis 27. Februar 2026 im georgischen Tiflis für Deutschland an den Start gehen wird. Mit einer Platzierung im vorderen Drittel des stark besetzten Weltcups sicherte sich der Nachwuchsdegenfechter den zweiten Platz in der deutschen U17-Rangliste – und damit eines der begehrten EM-Tickets.

Als einer der vier besten deutschen Fechter seiner Altersklasse wird Banowitz den Deutschen Fechterbund auf internationaler Bühne vertreten. Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt läuft bereits auf Hochtouren. In den kommenden Wochen stehen intensive Trainingseinheiten mit Landestrainer Peter Molter auf dem Programm. Trainiert wird an mehreren Standorten – in Schönenberg, Wadern und Homburg. Eine besondere Konstellation: Molter ist nicht nur Landestrainer, sondern zugleich Vereinstrainer von Banowitz beim Fechterring Hochwald Wadern und Sportlehrer an der IGS Schönenberg-Kübelberg/Waldmohr.

Doch nicht nur auf der Planche wird an der Form gefeilt. Der 17-Jährige, Schüler der 11. Klasse an der IGS Schönenberg-Kübelberg/Waldmohr, absolviert zusätzlich schweißtreibende Kraft- und Athletikeinheiten an seiner sportorientierten Schule. „Die Kombination aus Schule und Leistungssport funktioniert hier hervorragend“, heißt es aus dem Umfeld.

Ein letzter Härtetest steht ebenfalls noch an: In zwei Wochen reist Banowitz zum abschließenden europäischen Ranglistenturnier nach Krakau. Dort will er noch einmal Selbstvertrauen sammeln, bevor der Fokus ganz auf die Europameisterschaft gerichtet wird.

Trainer Peter Molter gerät beim Blick auf die körperlichen Voraussetzungen seines Schützlings ins Schwärmen: „Constantin hat für einen Degenfechter mit über 1,90 Metern ein außergewöhnliches Gardemaß, das er technisch und taktisch sehr effektiv einsetzen kann.“ Eigenschaften, die auf internationalem Parkett Gold wert sein können.

Die Vorbereitung ist eingeleitet – und in Wadern, Homburg und darüber hinaus wächst die Hoffnung, dass der Weg nach Tiflis für Constantin Banowitz nicht nur zur Teilnahme, sondern vielleicht sogar zu mehr führt…